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Garabandal und DIE WARNUNG
(Mitglied des Internetgebetskreises)

Mexiko City, den 1. Mai 2012



Liebe Schwestern und Brüder,

ich richte mich an euch, meine Getreuen der Gebetsgruppe, in Bezug auf die Botschaften, die uns Gott und Seine Heilige Mutter anvertrauen, durch Mary Divine Mercy.

Schon am Anfang der Monats Mariens möchte ich euch eine Erfahrung mitteilen, die ich vor ca. 50 Jahren erlebt habe und die noch ganz lebendig in meinem Herzen geblieben ist.

In drei Botschaften an Mary Divine Mercy (01.01.2011, 19.02.2011 und 31.05.2011) steht der Name Garabandal. In der letzten Botschaft sagt uns Jesus „Die Prophezeiungen von Garabandal werden sich jetzt erfüllen.
Bereitet euch für dieses Ereignis vor, denn es bleiben nur wenige Monate, um eure Seelen vorzubereiten“.

Das erste außergewöhnliche Ereignis, das uns kurz bevor steht, ist die Warnung, von der Jesus und Maria so oft sprechen.

Sie möchten ausdrücklich, dass wir uns vorbereiten und dass wir Ihnen helfen, Seelen zu retten, so dass wir als Kinder Gottes mit Reue und Glauben auf Gottes Barmherzigkeit reagieren, die wir in Kürze in außergewöhnlicher Weise in einer persönliche Begegnung mit Jesus Christus erleben werden.

Am 18. Juli dieses Jahres ist der 50. Jahrestag eines anderen außergewöhnlichen Ereignisses, wenn auch in kleinerem Ausmaß.

Es handelt sich um das „milagruco“ (kleines Wunder), das in Garabandal geschehen ist.

In der Tat, in einem kleinen Dorf der Provinz Santander (heute Calabria) mit dem Namen San Sebastián de Garabandal bekam ein 13 jähriges Mädchen (Conchita González) die heilige Kommunion — auf sichtbare Weise — von dem Erzengel Michael.

Wir waren etliche Beobachter, als Zeugen dieses Ereignisses.

Es war kurz nach Mitternacht, auch wenn — nach der Solarzeit — es immer noch Mittwoch, der 18. Juli war. Conchita hatte schon Wochen vorher vom Himmel Ankündigungen bekommen, dass sie die heilige Kommunion bekommen würde, und zwar in einer außergewöhnlichen Form. Eigentlich haben die kleinen Seherinnen während der Zeit der Erscheinungen der Muttergottes (1961-1965) mehrmals die Heilige Kommunion vom Erzengel Michael erhalten.
Dies passierte, als der Pfarrer wegen priesterlicher Pflichten in San Sebastian de Garabandal nicht anwesend sein konnte.

An diesem 18. Juli gab es ein Fest in ganz Spanien:
der Jahrestag des Nationalen Aufstandes, während des Bürgerkrieges 1936-1939.

Logischerweise war überall viel los: Musik, Kegelspiele, schreiende junge Männer, usw.

Einige wartende Menschen, die geduldig auf dem Hof vor Conchitas Haus verweilten, das am Rand des Dorfes stand, meinten, dass es unmöglich sei, dass bei diesem Lärm ein Wunder stattfinden würde. Aber es war nicht so.

Gott sei Dank haben wir, d.h. meine Mutter, mein Vater und die kleine Truppe, die sie begleiteten (ich war der älteste von sieben Geschwistern) genug Geduld gehabt, um dort zu bleiben.

Kurze Zeit nach Mitternacht ging Conchita in Ekstase und mit schnellem Schritt nach links aus dem Haus, in eine enge Straße.

Die jüngsten von uns mussten laufen, um ihr zu folgen, und wir haben gesehen, wie Conchita mitten auf der Straße auf die Knie fiel.

Auf ihrer Zunge war eine heilige weiße Hostie, die einige Sekunden in ihrem Mund blieb.

Diese Sekunden waren genug für uns, um uns als Zeugen von diesem „kleinen Wunder“ zu bekennen.

Conchita hat es so genannt, weil sie meinte, dass das wirkliche „große Wunder“, das ihr die Muttergottes nach der „Warnung“ vorausgesagt hatte, später stattfinden würde.
Foto: eucharistisches Wunder in Garabandal im Jahr 1962.

Conchita konnte von einem der Augenzeugen gefilmt werden, als sie in einer Seitengasse die Hl. Eucharistie vom Hl. Erzengel empfang.

Ich muss erläutern, dass Conchita und ich fast gleichaltrig sind.

Genauer gesagt, bin ich 18 Tage älter als sie.

Diese Tatsache war für mich sehr wichtig.

Ein Mädchen so alt wie ich, sah die Muttergottes und hat von Ihr Botschaften für die ganze Welt bekommen.

Etliche Male habe ich Conchita und die anderen Mädchen (Mari Loli, Jacinta und Mari Cruz) in Ekstase erlebt.

Sie hatten ein leuchtendes Gesicht und sie lächelten.

Manchmal haben sie zustimmend genickt auf etwas, was sie gehört haben, und andere Male haben sie die Lippen bewegt und mit unserer Himmlischen Mutter über die banalsten Dinge des Lebens gesprochen.

Sie hatten einen starren Blick und sie schauten nach oben.

Die Ekstase konnte wenige oder viele Minuten dauern.

Ich habe oft gesehen, wie sie im Dorf über die gepflasterten Straßen rannten. Einmal habe ich beobachtet, dass eine von ihnen die andere an den Füssen fasste und sie hoch hob, damit sie die Muttergottes erreichen konnte, um Ihr einen Abschiedskuss zu geben.

Obwohl wir viele außergewöhnliche Dinge sahen, war alles für uns ganz einfach und vertraut.

Wir haben die Anwesenheit Gottes und Seiner Mutter ganz nah gespürt.

Ich erinnere mich, wie wir einmal im Haus von Conchita gewartet haben, dass sie in Ekstase fallen würde, denn die Muttergottes hatte es ihr vorausgesagt (Conchita hat von einem Hinweis gesprochen).

Wir sprachen mit ihr und mit ihrer Mutter, und plötzlich ist sie auf die Knie gefallen, ohne wahrzunehmen, was um sie weiter geschah.

An diesem Tag hat Conchita ein MedaillenSkapulier der Muttergottes, das ich getragen habe, geopfert. Seitdem bewahre ich es als Reliquie.

Es hat mich besonders beeindruckt, dass, wenn Conchita und die anderen Mädchen nicht in Ekstase waren, sie sehr schüchtern und einfach waren, und sie haben wenig gesprochen.

Sonst wirkten sie, wenn sie in Ekstase waren, wie ich schon gesagt habe, wie verwandelt.

Diese Erfahrungen haben eine tiefe Spur in meiner Seele hinterlassen.

In Ihrer ersten Botschaft sagte unsere Herrin den Mädchen folgendes:

Wir müssen viele Opfer bringen, viel Sühne leisten.
Wir müssen das Allerheiligste oft besuchen.
Aber vorher müssen wir sehr gut sein.
Wenn wir es nicht sind, werden wir eine Strafe bekommen.
Das Fass ist dabei überzulaufen, und wenn wir uns nicht ändern, wird über uns eine große Strafe kommen.
(18. Oktober 1961)

Außerdem habe ich damals noch andere Worte gehört, über die Warnung und das Wunder, die vor der Strafe (oder Läuterung) stattfinden würden, und dass diese ein Geschenk Gottes an die Welt sein werden, damit wir uns bekehren.
Ab diesem Zeitpunkt habe ich mein christliches Leben ernster genommen. Ich fing an, öfter zu kommunizieren und fast täglich in die heilige Messe zu gehen. Ich habe oft gebeichtet.

Ich habe den Rosenkranz fast täglich gebetet, oft gemeinsam mit meinen Eltern, die ihn auch täglich seit ihrer Heirat 1946 bis zum Ende ihres Lebens beteten.

Außerdem ist damals, dank der Erfahrungen aus Garabandal, mein Glauben gewachsen und reifer geworden durch mein Studium.

Ich habe die Liebe Gottes viel klarer wahrgenommen und auch die Notwendigkeit, dass die Menschen diese Liebe kennen.

All das hat mich in wenigen Jahren zu der Entscheidung geführt, mich unserem Herrn zu weihen und meine Berufung zum Priester zu entdecken.

Am 18. Juni vorigen Jahres (2011), nachdem ich die Verbindung zu Garabandal und zu den Ereignissen fast verloren hatte, hatte ich mit Sehnsucht an die Erlebnisse von 1962 gedacht und wie wichtig sie für mich waren.

Ich habe im Internet nachgeschaut, ob es etwas Neues über die Erscheinungen gab, und ich habe eine große Überraschung erlebt.

Ich habe schnell das Buch von Antonio Yagüe gelesen (Garabandal, 50 Jahre später), und kurz danach habe ich die Botschaften Jesu, durch Mary Divine Mercy entdeckt.

Ich brauche nicht zu sagen, dass ich alle gelesen habe, und ich erstaune immer mehr wegen ihrer Wahrheit und absoluter Sicherheit, ihrer Einfachheit, ihrer Gnade und Autorität, echt überwältigend.

Ich bin der Meinung, dass all diese äußerlichen Eigenschaften, begleitet von der Gnade des Heiligen Geistes, die man im Herzen wahrnimmt, wenn man sie liest und betrachtet, starke Beweise ihrer Authentizität sind.

Ich persönlich kann Zeugnis ablegen, dass sie mir sehr geholfen haben, besser und mehr zu beten (kontemplatives und mündliches Gebet, mit den Gebetskreuzzügen), mehr apostolischen Eifer zu haben und einen lebendigeren Wunsch, mit unserem Herrn intensiver mitzuwirken für die Rettung aller Menschen.

Jeder hat seine eigene Berufung und wir müssen uns heiligen dort, wo die Göttliche Vorsehung uns hingestellt hat. Aber es ist ohne Zweifel eine große Gnade, dass wir jetzt so kräftige Impulse von unserem Herrn bekommen können, die uns einladen, auf Ihn zu hören und Ihm zu folgen in allem, was Er von uns verlangt.

Ich freue mich, alle von euch herzlich grüßen zu können.

Zusammen mit meinem Gebet und meinem priesterlichen Segen.
P. Victor C.S.

 

Die Warnung
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